geöffnet von 25. Mai bis voraussichtlich 26. Oktober

Willkommen auf der Hesshütte!

Neben zahlreichen Erstbegehungen setzte sich der Gesäusepionier und Autor Heinrich Hess mit dem Bau der nach ihm benannten Hütte ein Denkmal, das heute zu den beliebtesten Bergzielen der Ennstaler Alpen zählt. 1893 feierlich eröffnet, wurde das einst schlichte Haus mehrfach erweitert und schlussendlich mit viel Aufwand völlig umgebaut; das viel besuchte Haus befindet sich direkt am Ennsecksattel, dem Übergang zwischen Hochtor und Zinödl und bildet somit einen idealen Stützpunkt. Der Anblick des modernen Hauses hätte Hess erfreut. Immerhin war er es, dem die Ennstaler Alpen ihre Bekanntheit, nicht zuletzt auch ihre Erschließung und damit die touristische Entwicklung der ganzen Region, maßgeblich verdanken. Nebst unzähligen Berichten in alpinen Fachschriften veröffentlichte der Metallwarenfabrikant aus Wien 1885 den alpenweit ersten Gebietsführer, welcher bis zur Herausgabe der „Endbibel“ (AV-Führer, Willi End, 1988) über Jahrzehnte hinweg abertausende Besucher durch die Bergwelt der Ennstaler Alpen begleitete. Die Hüttengeschichte ist aber auch untrennbar mit Rosa Gretler – liebevoll „Tant’ Rosa“ genannt – verbunden; als dienstälteste Hüttenwirtin lenkte sie die Geschicke der Hesshütte 40 Jahre lang – ein bis heute ungebrochener Rekord!